Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften


  • Theater HORA, 1993 in Zürich als Kulturwerkstatt für Menschen mit einer geistigen Behinderung entstanden, erobert heute als «freie Republik» die Bühnen weltweit. Dem breiten Spektrum der künstlerischen Arbeit und den aktuellsten Entwicklungen dieses einzigartigen Projekts gilt das vorliegende Buch.
    Le Théâtre HORA, créé à Zurich en 1993 comme atelier culturel pour personnes en situation de handicap mental, conquiert aujourd'hui les scènes du monde en tant que « République libre ». Le présent ouvrage se penche sur le large spectre du travail artistique de ce projet unique et sur ses audaces les plus actuelles.
    Il Theater HORA, fondato nel 1993 come laboratorio artistico per persone con una disabilità mentale, è divenuto oggi una «Libera Repubblica» alla conquista della scena internazionale. Il presente volume analizza l'ampio ventaglio dell'espressione artistica e l'evoluzione più recente di questo progetto unico nel suo genere.
    Theater HORA, which began in Zurich in 1993 as a cultural workshop for people with a mental disability, is today conquering stages around the world as a «free republic». The present book is devoted to the broad spectrum of artistic work and most recent developments of this unique project.

  • Ein reiches Programm mit Konzerten und Gottesdiensten, Referaten und Diskussionen prägte den 5. Internationalen Kirchenmusikkongress, der Ende Oktober 2015 in Bern stattfand. Dabei wurde das Verhältnis von Religion, Kirche und Liturgie zur Musik aus musikwissenschaftlicher, historischer und theologischer Sicht betrachtet. Der Kongressband enthält die Hauptreferate, aber auch Beiträge zu einigen der Workshops, die zwischen Reflexion und Praxis vermittelten von Perspektiven des zukünftigen Orgelbaus bis zu Mglichkeiten des Zusammenwirkens von Musik und Liturgie.Aufgenommen wurde auch eine Auswahl von Einblicken in die Arbeitsgebiete von Doktorandinnen und Doktoranden, die diese im Rahmen eines Forschungskolloquiums präsentiert hatten; zudem wird der Schlussgottesdienst des Kongresses im Berner Münster dokumentiert mit der Predigt, Beiträgen zur Zusammenarbeit und zum Entstehungsprozess der Neukomposition von Lukas Langlotz und Gedanken von Teilnehmenden. Ergänzt wird der Band durch eine Übersicht über alle Veranstaltungen und einen Bericht zu den vorhergehenden Kongressen.

  • Der Historiker Leopold von Ranke (17951886) spielt für die Geschichtswissenschaft eine kaum zu unterschätzende Rolle. Sein Werk und vor allem seine Überlegungen zur Objektivität des Historikers und zur kritischen Quellenanalyse haben bis heute einen bleibenden Einfluss auf die Forschung. Während einige seiner Schriften sowie seine Ideen zur Geschichtsschreibung vielfach untersucht wurden, wurde sein privates Leben oft außen vor gelassen. In dem Buch stellt der Autor das Leben und Werk Rankes vor, um eine Gesamtdarstellung des Historikers zu geben, die es erlaubt, die Geschichtsschreibung Rankes zu verstehen. Ranke war in seiner akademischen Laufbahn sehr produktiv und schrieb über 60 Bände. Jedes einzelne Werk wird vorgestellt, inhaltlich zusammengefasst und in den persnlichen und historischen Kontext gesetzt. Aufgrund seiner Produktivität wurde Ranke häufig kritisiert; der Autor stellt über 80 verschiedene Rezensionen vor, die dem Leser einen Überblick über die Auffassungen geben.

  • Der vorliegende Band der Reihe «New German-American Studies» errtert anhand der Lebensgeschichte des gebürtigen Westfalen August Rauschenbusch und unter Anwendung gängiger Methoden der deutsch-amerikanischen und transatlantischen Geschichtsschreibung das Schicksal eines deutschen Amerikaauswanderers im 19. Jahrhundert. August Rauschenbusch migrierte 1846 als protestantischer Missionar nach Missouri und hatte später eine angesehene Stellung als Professor und Ausbilder von Predigern an einem deutschsprachigen theologischen Seminar im Staat New York inne. Der Verfasser rückt durch seine Untersuchung der Biographie eines deutschen Theologen und Einzelauswanderers in den USA heute vergessene oder bisher weitgehend vernachlässigte Forschungsfelder deutsch-amerikanischer Geschichte wieder ins Bewusstsein.

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