Springer Spektrum

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    Die Entwicklung immer leistungsfähigerer absoluter wie auch relativer Gravimeter mit deutlich verbesserter Messgenauigkeit ermglicht es, dass sich künftig nicht nur prägnante Schwereanomalien (wie z. B. die eines Salzstocks), sondern auch schwächere Signaturen erfassen und modellieren lassen. Mehr noch, die rasante Entwicklung der Computer führt zu neuartigen Methoden der Datendekomposition, wie z. B. Waveletdekorrelation. Dekorrelative Gravimetrie ist somit eine neue Explorationstechnik, die als kanonische Innovation aus der Verbindung neuartiger Mess- und Modellierungstechniken resultiert.Dekorrelative Gravimetrie dient  der Reduzierung des Fündigkeitsrisikos von Aquiferen sowie von Gas- und Öllagerstätten, auch durch Vergleich und Zusammenschau alternativer, aber strukturell ähnlich gelagerter, dekorrelativer Verfahren wie etwa Magnetometrie und Seismik. Hier setzt dieses Buch mit einem exemplarischen Überblick über die neuartige Dekorrelationsmethoden der heutigen Geomathematik mit Hauptgewicht für den Fall der Gravimetrie an. Wesentliches mathematisches Hilfsmittel ist die Regularisierung des Newtonschen Volumenintegrals durch taylorisierte Mollifier-Varianten des Newton-Kerns.Ziel des vorliegenden Buches ist somit die Vermittlung des Grundverständnisses, dass Zooming-In Mollifier-Potentialmethoden wie etwa dekorrelative Gravimetrie neue wichtige Anwendungsfelder in der heutigen Geoexploration erffnen, insbesondere für Gebiete mit bergbaubedingten Hohlräumen oder sehr dichter Bebauung wie etwa das Saarland oder Sachsen, die den Einsatz von reflexionsseismischen Messungen erschweren oder sogar unmglich machen.Zusammenfassend lässt sich für dieses Buchprojekt festhalten, dass es einen Einblick in den aktuellen Stand gravimetrischer Multiskalenforschung vermittelt. Als  wesentliches Resultat  ergibt sich, dass die Schlüsseltechnologie Geomathematik in der Tat in der Lage ist, die Gravimetrie auf einfache, für Explorationszwecke zugängliche und somit rechenbare Dekorrelationsmodelle zu reduzieren. Mehr noch, das  Buch macht auf diese Weise ein breites  Publikum mit den  vielfältigen Fragen und Problemen der heutigen Gravimetrie vertraut und setzt Denkanstße  für eine erfolgreiche Weiterentwicklung und eine adäquate praxisrelevante Anwendbarkeit von Potentialmethoden in der Exploration in Gang.

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    Marc Sauerwein untersucht exemplarisch anhand einer Hinführung zur Algebra den Mathematikunterricht in Internationalen Klassen. Aufgrund der Vielfältigkeit der Schülerinnen und Schüler ist dies ein vielschichtiges Unterfangen; das Verstehen dieser Komplexität ist ein zentrales Anliegen der Arbeit und zugleich Voraussetzung für jegliche weiterführende Forschung. Das zweite Kernanliegen des Autors ist im Sinne des Design Research die Entwicklung einer substantiellen Lernumgebung zur Einführung in die elementare Algebra in Internationalen Klassen. Behandelt werden insgesamt die drei Themenfelder Internationale Klassen und Figurierte Zahlen sowie Algebraunterricht, die nicht hierarchisch und unabhängig voneinander bestehen, sondern in der unterrichtlichen Umsetzung vielfältig interdependent sind. Das genaue Durcharbeiten dieser Abhängigkeiten in einem konkreten Kontext ist das Ziel dieser Untersuchung.

  • Von den spektakulären Windungen des Großhirns bis zu den filigranen Formen einzelner Nervenzellen von den einzigartigen Schleifen, Schichten und Schlaufen des Kleinhirns bis in die feinen Verästelungen der Nervenfasern unserer Muskeln von der Funktion unserer Sinne bis an die Grenzen der modernen Hirnforschung: Dieses Buch nimmt Sie mit in die spannende Welt des Gehirns und bietet atemberaubende Einblicke in die Architektur und Funktion der Nervenzellen.Doppelseitige Kurzkapitel, gespickt mit spektakulären Abbildungen, stellen jeweils ein konkretes Thema der Neurobiologie übersichtlich und verständlich vor. Faszinierende und zum Teil noch nie gezeigte Aufnahmen verdeutlichen die ganze Ästhetik der Welt in unserem Kopf und machen Lust auf die Wissenschaft der Nervenzellen. Ein Buch zum Durchlesen, Querlesen und Vorlesen. Für jeden, der sich für sein Gehirn interessiert. Ohne unntige Fachbegriffe, dafür mit viel Begeisterung für eine der spannendsten Wissenschaften unserer Zeit.

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    Allemand Exoplaneten

    Sven Piper

    Die Erforschung des Weltalls und die Suche nach anderen Planeten entwickeln sich in den letzten Jahren rasant. Trotz begrenzter technischer Mglichkeiten wurden schon über 450 extrasolare Planeten entdeckt. Diese Einführung in die Forschung gibt detaillierte Einblicke in die Methodik, Missionen und Ergebnisse der Thematik sowie einen Ausblick auf zukünftige Fortschritte, wie die Entdeckung erdähnlicher Planeten binnen weniger als einem Jahrzehnt. Weltführende Experten kommentieren allgemeinverständlich und fundiert die Entwicklungen.
    Für die zweite Auflage hat der Autor einige Teile des Buches erweitert und überarbeitet sowie aktualisiert.

  • Wo sind Erze für Metalle, wo ist Erdl zu finden? Der Verbrauch an mineralischen Rohstoffen ist in den letzten Jahrzehnten immer schneller gestiegen, doch die Ressourcen sind begrenzt und der Aufwand, neue Lagerstätten ausfindig zu machen, nimmt zu. Damit wird die Frage, wie Lagerstätten entstehen und wie sie aufzuspüren sind, immer wichtiger. Warum gibt es Kupfer in Chile und in der Lausitz? Wie wichtig ist die Atacamawüste für Elektroautos? Wie unterscheiden sich die Vorkommen von Seltenerdelementen in China und Grnland? Wo liegen die grßten Platinreserven, und wozu wird dieses Edelmetall in erster Linie gebraucht? Was hat ein Meteoriteneinschlag in Kanada mit Eisen und Nickel zu tun? Antworten zu diesen und vielen weiteren spannenden Fragen bietet dieses anschauliche Buch.Den Hauptteil bildet eine Einführung in die Lagerstättenkunde, in der nicht nur die wichtigsten Lagerstättentypen vorgestellt, sondern auch die grundlegenden Prozesse erklärt werden, die zu einer Anreicherung der jeweiligen Metalle geführt haben. Dabei geht es nicht nur um magmatische, hydrothermale oder sedimentäre Prozesse und um Verwitterung, sondern auch um den plattentektonischen Rahmen und um die Veränderungen in der Erdgeschichte. Im Kapitel zur fossilen Energie werden Erdl und Erdgas ebenso behandelt wie unkonventionelle Quellen wie Schiefergas und das viel diskutierte Fracking.Wie am besten nach Lagerstätten gesucht wird, wie der Bergbau abläuft und wie aus dem Erz Metalle gewonnen werden, sind weitere Themen des Buches. Schließlich gehen die Autoren auch auf wirtschaftliche Aspekte ein wie die Entwicklung von Rohstoffpreisen und die Faktoren, die einen Abbau profitabel machen.

  • Der Wiener Kreis ist aus dem Geistesleben des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken. Anknüpfend an Russell und Einstein versucht ein Team von Mathematikern, Naturwissenschaftlern und Philosophen die Grundlagen einer wissenschaftlichen Weltauffassung zu legen, im scharfen Gegenwind der reaktionären Politik der Zwischenkriegsjahre. Anschaulich, einfach und einprägsam stellt Karl Sigmund eine der spannendsten Episoden der radikalen Moderne dar - einer Episode, die vom Nationalsozialismus zerstrt wurde, aber im angelsächsischen Exil reiche Früchte trug. Viele der damals angerissenen Fragen haben heute noch ihre Auswirkungen: Es führt eine Linie von der symbolischen Logik Carnaps und Gdels zur Informatik, und die wissenschaftliche Weltauffassung ist so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen. Ein Buch für alle an der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts Interessierten, das naturwissenschaftlich und geisteswissenschaftlich orientierte Leserinnen und Leser in gleichem Maß anspricht.

  • The Impact of Scale on Children's Spatial Thought Nouv.

    In this book, Cathleen Heil addresses the question of how to conceptually understand children's spatial thought in the context of geometry education. She proposes that in order to help children develop their abilities to successfully grasp and manipulate the spatial relations they experience in their everyday lives, spatial thought should not only be addressed in written or tabletop settings at school. Instead, geometry education should also focus on settings involving real space, such as during reasoning with maps.
    In a first part of this book, she theoretically addresses the construct of spatial thought at different scales of space from a cognitive psychological point of view and shows that maps can be rich sources for spatial thinking. In a second part, she proposes how to measure children's spatial thought in a paper-and-pencil setting and map-based setting in real space. In a third, empirical part, she examines the relations between children's spatial thought in those two settings both at a manifest and latent level.

  • Die Homopathie ist über 200 Jahre alt und erfährt auch heute noch einen ungebrochenen Zustrom. Viele Patienten und Therapeuten schwren auf die alternative Heilmethode, die mittlerweile auch von vielen Krankenkassen erstattet wird. Kritikern erscheint dies vllig unverständlich ist für sie doch längst klar, dass die Homopathie hoffnungslos unwissenschaftlich ist und allenfalls einen Placebo-Effekt zu bieten hat. Schon seit ihrer Geburtsstunde sieht sich die Homopathie äußerst kontroversen Diskussionen ausgesetzt. Die Positionen von Befürwortern und Gegnern scheinen dabei ebenso unverrückbar wie unvereinbar. Natalie Grams zugleich naturwissenschaftliche Ärztin und offene Homopathin geht in diesem authentischen Buch über das bisher Gesagte hinaus. Sie beantwortet spannende Fragen: Was bleibt in einer Medizin des 21. Jahrhunderts übrig von dem Gedankengebäude der Homopathie? Wie wirkt sie wirklich? Welche Teile von Hahnemanns Theorien knnen wir auch heute noch guten Gewissens anwenden und zum Nutzen von Patienten und Gesundheitssystem einsetzen? Wo aber hat die Homopathie Grenzen und muss in der Tat kritisch betrachtet und bewertet werden? Die Autorin hat sich über Jahre mit den Kritikpunkten an der Homopathie auseinandergesetzt, nimmt aber gleichzeitig auch die Wünsche und Sorgen ihrer Patienten ernst, die sich in der konventionellen Medizin oft nur unzureichend versorgt fühlen. Ihr Buch versucht einen (überfälligen) Brückenschlag zwischen den zwei traditionell verfeindeten Lagern.

  • Dunkle Energie - sie umgibt uns überall und durchdringt
    den Kosmos. Aber was bewirkt sie und woraus besteht sie, und wie knnen wir sie überhaupt erkennen? Dunkle Materie - unsichtbar und doch mit großem Einfluss auf mächtige Materieansammlungen und riesige Galaxienhaufen. Was knnen wir über sie erfahren?
    Besteht sie aus uns bislang unbekannten Teilchen? Dunkle Materie und Dunkle Energie haben ganz offensichtlich einen gemeinsamen Ursprung, und dieser zwingt sie zu einem Wettstreit, dessen Ausgang für die Zukunft des Universums von entscheidender Bedeutung ist.
    Adalbert Pauldrach führt die Leser auf eine spannende
    Reise durch die dunklen Komponenten des Kosmos und bis an
    die Grenzen unseres Wissens. In klarer und verständlicher Sprache erläutert er, was die heutige Physik über Dunkle Energie und Dunkle Materie sagen kann. Dabei diskutiert der Autor modernste Erkenntnisse, kritisiert Theorien und zeichnet ein Bild
    unseres aktuellen Wissensstandes. Am Ende des Buches wird er die Leser mit einem verblüffenden Erklärungsversuch sogar über die Grenzen heutiger Erkenntnis hinaus blicken lassen.
    Ein spannendes Buch für Leser aller Altersstufen und
    Fachrichtungen und für alle, die mehr über unser Universum
    und dessen Zukunft wissen wollen.

  • Unsere Sinne - Sehen, Hren, Riechen, Schmecken und Tasten - bestimmen wesentlich unser Leben. Alles was wir wissen, wurde uns von unseren Sinnen vermittelt. Aber wie funktionieren unsere Sinne und wie kommt das Wissen über die Welt in unseren Kopf? Nach welchen Kriterien entscheidet unser Gehirn, was zu tun ist?In diesem Sachbuch wird allgemeinverständlich dargelegt, wie hoch entwickelt die Sinnesorgane bei Tieren und Menschen sind. Oft erreichen Sinnesleistungen die Grenze des physikalisch Mglichen. Das Buch erklärt, wie Sinnesreize erfasst werden, wie sie in die Sprache des Nervensystems übersetzt werden und wie unser Gehirn Sinnesinformation verarbeitet. Das Gehirn setzt dabei auf wohl bewährte Strategien, die ein Ziel verfolgen: die Überlebenschance des Organismus zu erhhen. Deshalb wird in diesem Buch gezeigt, wie sehr die Sinnesleistungen durch die Evolution geformt und bestimmt wurden. Das Buch zeigt auch, dass viele Tiere ihre Umwelt vollkommen anders wahrnehmen als wir.

  • Wer neue Ideen hat, stßt oftmals erst auf Ablehnung. Das ist in den Naturwissenschaften und in der Medizin nicht anders als im alltäglichen Leben.? Wie der Autor eindrucksvoll darstellt, haben viele wissenschaftliche Erkenntnisse und heute allgemein anerkannte Theorien mitunter Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte bentigt, ehe sie von den Koryphäen der damaligen Zeit endlich akzeptiert wurden. Manche Entdecker wurden gar erst posthum gefeiert, und so manch großer Name erscheint in wenig strahlendem Licht, wenn man seine Irrtümer genauer unter die Lupe nimmt. Und das versteht der Autor vorzüglich, ohne dabei Schadenfreude aufkommen zu lassen. Ein kurzweiliges Lesevergnügen nicht nur für wissenschaftlich oder historisch Interessierte!

  • Als 22-Jähriger enthüllte Felix Klein dem norwegischen Mathematiker Sophus Lie sein immer vorhandenes Bedürfniß nach socialer Thätigkeit, welches mich nicht zufrieden läßt, wenn ich mich nur abstract mit der reinen Wissenschaft beschäftige. Die vorliegende Biographie ver­sucht, die verschiedenen Seiten des herausragenden Mathematikers, Wissenschaftsorganisa­tors und Unterrichtsreformers zu erfassen. Dazu gehren seine visionären Programme und Innovationen für mathematische Gebiete und ihre Anwendungen ebenso wie sein außerge­whnlicher Einsatz für ein hheres Niveau des mathematischen Unterrichts. Sein Motto lau­tete: Mathematik für alle, vom Kindergarten bis zur Hochschule, auch für Mädchen und Frauen. Er selbst nannte es sein allseitiges Programm. Mit Talent und Temperament, mit Diplomatie und Durchsetzungsvermgen konnte er viele auf seine Wege mitnehmen. Felix Klein wurde ein Weltbürger, der sich gegen Chauvinismus wandte und Studierende unabhän­gig von Nation, Religion und Geschlecht frderte. Er bahnte Wege, damit Mathematik Bestandteil der Kultur sowie ein zunehmend besseres Instrument für wissenschaftlich-technischen Fortschritt und Motor für die Wirtschaft werden konnte.
            
            

  • Michael Brooks nimmt sich in diesem Buch die Zunft der Forscher zur Brust. Mit einer Fülle faszinierender Geschichten zeigt er, dass Wissenschaftler durchaus keine objektiven, abwägenden, gerechten "Übermenschen" sind, sondern Individuen, die ein Ziel, eine Vision antreibt und die dieses Ziel auch gegen Widerstände, auf eigene Kosten wie auf Kosten anderer, in der Überzeugung, recht zu haben, verfolgen und dabei nicht selten "unordentliche" Pfade einschlagen - "freie Radikale" eben. Informationstext zur englischen Ausgabe: ?How did Newton, Galileo, Einstein and myriad Nobel laureates create the modern world? Through anarchy. In science, anything goes ...For more than fifty years, scientists have been involved in a cover-up that is arguably one of the most successful of modern times. It has succeeded because even the scientists haven't understood what has been going on. The public image of science - cool, logical, rational, level-headed; rather boring, in other words - was a careful creation. The reality of science is very different. To make a breakthrough or to stay on top, scientists take drugs, they follow crazy dreams, they experiment on themselves and on one another, and occasionally they die in the process. They fight - sometimes physically, but mostly in intellectual battles that can wreck careers and end in suicide. They break all the rules of polite society, trampling on the sacred and showing a total disregard for authority. They commit fraud or deceive or manipulate others in order to get to the truth about how the world works. They conjure up seemingly ridiculous ideas, then fight tooth and nail to show that the ideas are not only far from ridiculous, but exactly how things really are. Some challenge the interests of government and business, occasionally sacrificing their reputations for the greater good. Science is peppered with successes that defy rational explanation, and failures that seem even more illogical. There are moments of euphoria and - just once in ten thousand working lifetimes - world-changing success...?

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    Die Grundlagen und Voraussetzungen unserer modernen Wissenschafts- und Wissenskonzeptionen wurden in der Antike gelegt. Dieser erste Band einer Geschichte der Naturwissenschaft macht das Gefüge der uns heute leitenden, uns ausrichtenden und auch der von uns verdrängten Konzeptionen in seinen wesentlichen historischen Schritten erkennbar. Stufen der Problembearbeitung und des Problemverstehens werden in ihren jeweils eigenen Horizonten beschrieben und in den daraus folgenden Anregungen und den dabei  immer wieder neu eingestellten Rahmenbedingungen dargestellt. Die hier erzählte Genese unserer Wissenschaftskultur setzt mit den ersten Versuchen einer Systematisierung von Wissen ein, der Notation der Zahlen, und führt über den Vorderen Orient, Griechenland und Rom bis in die Spätantike.?

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    Die Geheimnisse des Mikrokosmos aufzudecken, hat die Physiker seit Jahrhunderten fasziniert. Doch obwohl in den vergangenen Jahrzehnten viele interessante Entdeckungen gemacht wurden, bleiben noch Fragen offen, die Harald Fritzsch in diesem Buch von der physikalischen und mathematischen Seite beleuchtet:- Haben die Physiker mit der Standardtheorie der Elementarteilchenphysik schon eine exakte Beschreibung der Teilchenwelt gefunden?
    - Gibt es wirklich eine Große Vereinigung aller fundamentalen Kräfte?
    - Und sind die Leptonen, (wie das Elektron), oder die Bausteine der Hadronen, (die Quarks), vielleicht gar nicht wirklich punktfrmig, sondern kleine eindimensionale Objekte, die man als Strings bezeichnet?Dieses Buch setzt mathematische Vorbildung voraus und versteht sich als Überblick über die modernen Grundlagen der Quantenfeldtheorie und als Diskussionsbeitrag. Somit eignet sich das Werk insbesondere auch als Überblick und Wiederholung für Physiker. Harald Fritzsch ist bereits als Autor populärwissenschaftlicher Bücher bekannt. Sein Buch "Quarks", das in München 1980 erschien, wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt.Der AutorProf. Harald Fritzsch (* 10. Februar 1943 in Zwickau) ist ein theoretischer Physiker, der vor allem wichtige Beiträge zur Theorie der Quarks, zur Entwicklung der Quantenchromodynamik und zur Großen Vereinheitlichung des Standardmodells der Elementarteilchen geleistet hat.

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    Wie Florian Neukirchen in diesem Buch aufzeigt, spielten Metalle in der Geschichte der Menschheit eine herausragende Rolle, selbst einzelne Epochen wie Bronzezeit und Eisenzeit wurden nach ihnen benannt.Archäologen versuchen, die frühe Geschichte der Metallurgie anhand von Artefakten, alten Bergwerken und ausgegrabenen Öfen zu entschlüsseln.Dabei geht es nicht nur um die Technologie (Bergbau, Verhüttung und Metallverarbeitung, Waffen und Werkzeuge), sondern auch um Handelsrouten und um kulturelle Besonderheiten. Die Erkenntnisse der Archäometallurgie und Montanarchäologie haben dazu geführt, dass manche grundlegende Hypothesen sich als falsch herausgestellt haben: Gibt es wirklich eine lineare technologischen Entwicklung, bei der bestimmte Metalle Stufe für Stufe aufeinander folgen? Wo fand die technologische Innovation statt? Führten die neuen Materialien zu pltzlichen gesellschaftlichen Umbrüchen oder eher zu einem langsamen Wandel?Auch in der jüngeren Geschichte haben neu eingeführte Metalle ganz neue Anwendungen mglich gemacht, wie etwa Aluminium und Titan für Flugzeuge und U-Boote, über diverse Superlegierungen für besonders extreme Bedingungen in Gasturbinen bis hin zu Tantal, Lithium, Indium und den Seltenerdelementen in Handys, Computern, Elektroautos und Energiesparlampen.Das Buch zeichnet die Geschichte der Metalle von den Anfängen bis zu den heutigen Hightech-Metallen nach und bietet zugleich den historischen Kontext und das notwendige Hintergrundwissen: Wie unterscheidet sich die Verhüttung verschiedener Erze? Was sind die Unterschiede zwischen Schmiedeeisen und Stahl? Ist Eisen wirklich besser als Bronze?

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    Dieser Band enthält zum ersten Mal eine Darstellung der Mathematik Altägyptens und Mesopotamiens in deutscher Sprache.
    Einer der beiden Hochkulturen verdanken wir den Ursprung der Schrift und damit auch der Zahldarstellung; sie stellen damit den Ursprung unserer Zivilisation dar. Infolge der geringen Anzahl erhaltener mathematischer Papyri gelingt die Beschreibung der altägyptischen Mathematik umfassend. Anders die Überlieferungssituation in Mesopotamien: Die dort verwendeten Tontafeln wurden meist getrocknet oder gebrannt und haben damit die Jahrhunderte überdauert. Von der Vielzahl der überlieferten mathematischen Tontafeln wird hier nur ein repräsentativer Ausschnitt gegeben; dabei werden neuere Tendenzen der geometrischen Interpretation verwendet. Die Darstellung erfolgt anschaulich und exemplarisch; es werden keine Kenntnisse von Hieroglyphen oder Keilschrift voraussetzt.

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    Klänge knnen harmonisch sein, Zahlenfolgen auch ein Zufall?

    Dieses Buch behandelt eine musikalische Proportionenlehre, also die antike Lehre der Proportionen als die älteste und wichtigste gemeinsame Verankerung der beiden Kulturwissenschaften Mathematik und Musik.

    Die Musiktheorie der Tne, Intervalle, Tetrachorde, Klänge und Skalen ist nämlich das genaue musikalische Abbild der Gesetze der Arithmetik und ihrer Symmetrien in dem Regelwerk des Spiels mit Zahlen, ihren Proportionen und ihren Medietäten. Alleine schon das Wunder der sogenannten Harmonia perfecta maxima 6 8 9 12, deren Proportionen die Quinte sowie die Quarte bestimmen, die Oktave bilden und den ehernen Ganzton in ihrer Mitte haben, prägte das musikalische Gebäude der pythagoräischen Musik über Jahrtausende. Diese elementare Proportionenkette 6 : 8 : 9 : 12 ist zudem vollkommen symmetrisch und aus der arithmetischen wie auch aus der harmonischen Medietät der Oktavzahlen 6 und 12 aufgebaut.

    Dieses Buch entwickelt die Proportionenlehre als eine mathematische Wissenschaft und stellt ihr immer die musikalische Motivierung mittels zahlreicher Beispiele gegenüber. Die Leitidee ist die Herleitung einer Symmetrietheorie von der Harmonia perfecta maxima bis hin zur Harmonia perfecta infinita abstracta, einem Prozess unbeschränkter Tongenerierungen durch babylonische Mittelwerte-Iterationen. Dabei wird hieraus simultan sowohl die klassisch-antike Diatonik gewonnen als auch der Weg vom Monochord zur Orgel neu beleuchtet.

    Das Werk enthält schließlich eine von der Mathematik geleitete Hinführung zu der antiken Tetrachordik wie auch zu den kirchentonalen Skalen und schließt mit einem Exkurs in die Klangwelten der Orgel. Hierbei führt uns die Fußzahlregel der Orgel anhand von Beispielen in die Welt der klanglichen Dispositionen dieses Instruments und zeigt die Allgegenwärtigkeit der antiken Proportionenlehre auf. 

    Dieses Buch eignet sich für alle, die Interesse an Mathematik und Musik haben.
               

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    Die Flut an Informationen rund um Ernährung und Lebensmittel führt zu Verwirrung und Verunsicherung, sowohl bei Verbrauchern als auch Fachpersonal. Um erfolgreich seine Botschaften an die jeweilige Zielgruppe zu bringen, bedarf es des Verständnisses über die komplexen Zusammenhänge, Kommunikationsmglichkeiten, Intentionen der unterschiedlichen Akteure, der differenzierten Ansätze je nach Zielgruppe, Ansprüche an die unterschiedlichen Kanäle sowie der Feinheiten des Kommunikationsmittels.

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    Mathematisches Begriffsverständnis ist eine wesentliche Voraussetzung für das Arbeiten innerhalb der Mathematik. Insbesondere im Übergang von der Schule zur Universität kommt es dabei zu Verallgemeinerungen bisheriger Begriffe und der damit verbundenen Vorstellungen. Anna-Katharina Roos hat sich mit Hindernissen Lernender in diesem Übergang beschäftigt und anhand des Extrempunktbegriffs beispielartig Schwierigkeiten aufgezeigt. Aufbauend darauf diskutiert sie mgliche Ursachen aus einer kognitiven Perspektive heraus und basierend auf einer Sichtweise, die sich auf die Vorerfahrungen der Lernenden konzentriert. Die Ergebnisse ihrer qualitativen Untersuchung zeigen, dass sowohl von Seiten der Schule als auch von Seiten der Hochschule weitere Maßnahmen und Konsequenzen getroffen werden knnen, um den Lernenden unterstützende Hilfestellungen darzubieten.

  • In diesem Jubiläumsband erscheinen zum 50. Geburtstag der Zeitschrift Die Wurzel die schnsten Artikel aus 50 Jahren, garniert mit zahlreichen Anekdoten und Kuriositäten aus der Zeitschriftengeschichte und dem Redaktionsalltag.Was kostet der Flug zu den Sternen? Wie kann man die Oberfläche einer Kugel parkettieren? Hat das Tragseil einer Brücke die Form einer Kettenlinie oder die einer Parabel?Mit Artikeln zu solchen und vielen anderen Themen hat die Mathematik-Zeitschrift "Die Wurzel" über Jahre hinweg Schüler, Studierende und Mathematik-Interessierte im Allgemeinen begeistert.Ein Buch zum Schwelgen in Erinnerungen für diejenigen, denen die Wurzel ein Begriff ist und zum Kennenlernen "....dieses einzigartigen Kleinods in der deutschen Mathematikszene..."  (Zitat Albrecht Beutelspacher) für alle anderen.

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    Das Buch berichtet über das Leben des Mathematikers Friedrich Hirzebruch (1927-2012) und seinen lebenslangen Einsatz für die Mathematik. Er war einer der bedeutendsten Mathematiker seiner Zeit und leistete Überragendes für den Wiederaufbau der wissenschaftlichen Forschung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und für nationale und internationale Zusammenarbeit auf vielen Ebenen. Seine Forschung hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Mathematik. 1952-1954 arbeitete er am Institute for Advanced Study in Princeton und wurde weltberühmt durch den Beweis eines Theorems aus der Algebraischen Geometrie und Topologie, des sogenannten  Satzes von Riemann-Roch-Hirzebruch. Im Alter von 27 Jahren erhielt er den Ruf auf seine Professur an der  Universität Bonn. In seinen Vorlesungen vermittelte er wie kaum ein Zweiter den Hrern einen Eindruck von der Schnheit der Mathematik und dem Glück, Mathematiker zu sein. Ab 1980 leitete Hirzebruch viele Jahre das von ihm gegründete Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn. Er war mit vielen führenden Mathematikern und Wissenschaftlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts befreundet. Als Mathematiker und Wissenschaftsorganisator waren ihm auch die Beziehungen zu Israel und Polen und die Lsung der mit der deutschen Wiedervereinigung im Wissenschaftssystem entstandenen Probleme ein besonderes Anliegen. Seine Biografie ist zugleich ein Stück Wissenschaftsgeschichte und darüber hinaus auch Zeitgeschichte, von der Kriegs- und Nachkriegszeit bis zu den politischen Veränderungen nach 1990.

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    Luisa Weidauer beschäftigt sich vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an den Pflegeberuf mit innovativen Prüfungskonzeptionen. Sie entwickelt eine Form der kompetenzorientierten Zwischenprüfung und nutzt hierfür bestehende Ansätze, wie die Performanzprüfung oder den Einsatz von standardisierten Patienten. Im Zentrum der kompetenzorientierten Zwischenprüfung steht die vollständige Pflegehandlung, die auch die Problemerkennung, Planung und Reflexion berücksichtigt. Dabei werden neben kurativen Maßnahmen präventive, rehabilitative und palliative Aspekte aufgegriffen, Adressaten aller Altersgruppen und in allen Lebenslagen mit einbezogen und ein besonderer Fokus auf Pflegeprozess und -qualität sowie Anleitung, Schulung und Beratung gelegt. Differenzierte Prüfungsmaterialien ermglichen eine Operationalisierung sowie die Implementierung in vielfältigen Bereichen und Einrichtungen der Gesundheitsberufe.

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    Ein umfassendes Werk über Kleinpilze liegt nun für die mitteleuropäischen Arten des deutschsprachigen Raums vor. Nach einem allgemeinen Teil folgt ein umfangreicher spezieller Teil mit Bestimmungsschlüsseln. Ausgehend von der jeweiligen Wirtspflanze (Gattung) wird die Bestimmung durch dichotome Bestimmungsschlüssel unter Berücksichtigung makroskopischer und mikroskopischer Merkmale ermglicht. Angaben zu Verbreitung und Häufigkeit, zum jahreszeitlichen Auftreten sowie Literaturhinweise ergänzen und erleichtern die Bestimmung. Befallsmerkmale werden durch zahlreiche Farbfotos und mikroskopische Merkmale durch Schwarzweißfotos veranschaulicht. Das Buch richtet sich an Biologen in Beruf und Freizeit sowie an Fachleute in den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau, Pflanzenschutz, Forst, Ökologie und Naturschutz.

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