Langue française

  • Condamné par les Nazis comme étant un artiste « dégénéré », Franz Marc (1880-1916) est un peintre allemand dont l´utilisation des lignes sèches et de la couleur exprime de manière éloquente la douleur et le traumatisme de la guerre. Dans des toiles telles que La Mort des animaux, Marc a créé l´émotion brute d´une violence primitive, qu´il a qualifiée de prémonition de la guerre, guerre qui allait être la cause de sa mort à l´âge de trente-six ans.

  • Inspiré dès son jeune âge par le travail de Monet, Paul Signac (1863-1935) était l´ami et le disciple de Georges Seurat qui a mélangé la précision scientifique du pointillisme aux couleurs vivantes et à l´émotion de l´impressionnisme. Ce livre examine la complexité de la technique reconnue de Signac, et présente les détails de certaines de ses peintures les plus célèbres.

  • Entre courbes et contre-courbes, Mucha créa, à la fin du XIXe siècle, une égérie nouvelle qui devait hanter les rues de Paris. Au fil des représentations de Sarah Bernhard, cette muse voluptueuse devint un véritable emblème de l'Art nouveau et offrit à l'affichiste succès et renommée.

    Néanmoins, le talent de l'artiste ne se limita jamais à la lithographie. Nourri par cette passion d'exalter, au mieux, la sensualité du monde qui l'entourait, l'art de Mucha, s'exprima indifféremment tant sur les monumentaux panneaux décoratifs des salles à manger que sur les petites pièces délicates de porcelaine. C'est toute la richesse et la variété de cet artiste fin-de-siècle que nous fait redécouvrir ici l'auteur.

  • La campagne russe est l´une des plus charmantes du monde pour ses célèbres étendues de fleurs sauvages qui lui donnent un air de forêt au printemps, pour les hivers polaires de la toundra qui triomphèrent sur l´avancée de Napoléon ou Hitler et qui seront

  • From ancient Sumerian pottery to Tiffany stained glass, decorative art has been a fundamental part of the human experience for generations. While fine art is confined to galleries and museums, decorative art is the art of the every day, combining beauty with functionality in objects ranging from the prosaic to the fantastical. In this work, Albert Jacquemart celebrates the beauty and artistic potential behind even the most quotidian object. Readers will walk away from this text with a newfound appreciation for the subtle artistry of the manufactured world.

  • Von der antiken sumerischen Töpferkunst zur Glasmalerei Tiffanys, angewandte Kunst bildete über Generationen hinweg einen wichtigen Teil der menschlichen Erfahrungswelt. Während die bildenden Künste in Museen und Galerien bewundert werden, ist die angewandte Kunst die Kunst des Alltäglichen, indem sie in Form von Gebrauchsgegenständen, die von prosaisch bis fantastisch reichen, Schönheit mit Funktionalität verbindet. Albert Jacquemart feiert in diesem Text die Schönheit und das künstlerische Potenzial in den alltäglichsten Gegenständen. Der Leser wird darin seine Wertschätzung der geschickten Kunstfertigkeit des produzierenden Gewerbes neu entdecken.

  • John Constable ist der erste englische Landschaftsmaler, der den Holländern in nichts nachsteht. Er übernimmt zwar einiges von Rubens Landschaften, doch sein eigentliches Vorbild ist Gainsborough. Constable bringt einen frischen Wind in die Malerei, zum einen, was die Technik, zum anderen, was das Gefühl anbelangt. Mit Ausnahme der Franzosen war Constable der erste Landschaftsmaler, der es als wichtigste Aufgabe erachtete, zunächst in einer einzigen Sitzung in der Natur eine erste Skizze anzufertigen. Diese Idee ist der Keim für die Entwicklung der modernen Landschaftsmalerei - ja vielleicht sogar der modernen Malerei überhaupt. Es ist diese spontane Momentaufnahme, das flüchtigste, persönlichste und am wenigsten reproduzierbare Element, das dem zukünftigen Bild seine Seele gibt. Beim späteren gemächlichen Arbeiten an der Leinwand kann die Absicht des Künstlers nur darin bestehen, diese erste Skizze zu bereichern und zu vervollkommnen, ohne jedoch die jungfräuliche Frische zu verlieren. Diesen zwei Prozessen widmete sich Constable mit dem Ziel, die Fülle des Lebens in den ländlichen Gegenden zu entdecken.

  • Chagall wurde in einer strenggläubigen jüdischen Familie geboren, in der das Verbot, den Menschen bildlich darzustellen, zum religiösen Dogma gehörte. Zwar lebte Chagalls Familie in ärmlichen Verhältnissen, litt jedoch keine Not. Nachdem er zunächst bei der Aufnahmeprüfung für die Kunstschule des Barons Stieglitz durchgefallen war, gelang es ihm, in die von Nikolai Roerich geleitete Schule der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste aufgenommen zu werden. Chagall wählte später als Wohnsitz Paris. In dem Künstlerviertel La Ruche traf er viele Landsleute - u.a. Lipschitz, Zadkine, Soutine und Archipenko -, die, angezogen vom Ruhm der Weltstadt, ebenfalls nach Paris gekommen waren. Bereits in den ersten Schriften über Chagall, die in den 1920er Jahren erschienen, wurde mit Recht behauptet, dass Paris seiner Malkunst den nötigen Schliff gegeben habe, eine sensible Sprödigkeit und Bestimmtheit der Linien, die nun eine sichere und genaue Stimmigkeit mit dem Farbklang bekamen, so dass die Linie gegenüber der Farbe oft zum beherrschenden Element wurde. Chagall besaß von Natur aus eine "stilistische Immunität", er ließ sich in seinem Schaffen anregen und bereichern, jedoch ohne seinem eigenen Stil untreu zu werden. Er begeisterte sich für das Werk anderer Künstler, lernte von ihnen und streifte seine jugendliche Unbeholfenheit ab, seinen "Archimedespunkt" aber verlor er nie. Bezeichnend ist, dass Kritiker und Forscher in ihren Abhandlungen über Chagalls Kunst häufig zur musikalischen Terminologie greifen. Chagalls Motive und Gestalten verfügen über eine klangliche Wirkung. So erscheint die Farbe als Rhythmus, die Linie als Melodie. Diese Metaphorik entspricht einer Malkunst, die gleich der Musik auf den Begriff der Zeit bezogen ist.

  • Sein Vater war ein wohlhabender Bürger, der darauf bestand, dass er "in allem unterrichtet wurde, was man Kinder lehrt". Doch der Junge hatte nicht viel für Lesen, Schreiben oder Mathematik übrig, so dass sein Vater die Hoffnung aufgab, ihn zu einem Gelehrten zu machen, und ihn stattdessen zum Goldschmied Botticelli in die Lehre gab, unter dessen Namen ihn die Welt kennt. Doch Sandro, ein eigenwillig blickender Junge mit großen, neugierigen Augen und einem blonden Haarschopf bestand darauf, Maler zu werden und kam deshalb schließlich zu dem Karmelitermönch Fra Lippo Lippi in die Lehre. Dem Frate lag Sandros Ausbildung besonders am Herzen, da er ihm auch persönlich sehr zugetan war. Wie dies inzwischen unter den Malern Mode geworden war, wandte sich der junge Maler nicht religiösen Motiven zu, sondern dem Studium der Schönheit und des menschlichen Charakters. Sandro machte schnelle Fortschritte, liebte und verehrte seinen Meister und brachte später dessen Sohn, Filippino Lippi, das Malen bei. Trotz seines realistischen Ansatzes war Sandro ein Träumer und Poet, nicht ein Maler von Fakten, sondern von Ideen. Deshalb sind auch seine Bilder weniger eine Darstellung von bestimmten Objekten, als von Mustern und Formen. Auch seine Farbgebung ist weder reich noch lebensnah, sondern untersteht immer der Form und bleibt oft nur eine Andeutung. Er interessierte sich für die abstrakten Möglichkeiten der Kunst, weniger für das Konkrete. So sind seine Kompositionen eher Muster; seine Gestalten besetzen nicht wohl definierte Plätze im Raum, sie wirken nicht durch massige Körperhaftigkeit, sondern eher flächig. Die Linien, die seine Konturen umgeben, verfolgen wohl einen dekorativen Zweck. Man sagt Botticelli nach, dass er "...obwohl einer der schlechtesten Anatomen, so doch einer der größten Zeichner der Renaissance" gewesen sei. Ein Beispiel fehlerhafter anatomischer Wiedergabe ist die unmögliche Art und Weise, in der der Kopf der Madonna am Hals befestigt ist und verschiedene merkwürdige Gelenke sowie eigentümlich geformte Glieder. Trotzdem gilt er als einer der größten Zeichner, weil er es nicht nur verstand, bloße äußere, sondern auch innere Schönheit wiederzugeben. Mathematisch ausgedrückt, löste er die Bewegung der Figur in ihre Faktoren - die einfachsten Ausdrucksformen - auf und kombinierte diese verschiedenen Formen in ein Muster, das durch rhythmische und harmonische Linien auf unsere Einbildung die poetischen Gefühle des Künstlers projiziert. Diese Fertigkeit, jeder Linie eine Bedeutung zu verleihen, unterscheidet den großen Zeichenkünstler von den vielen, die die Linie nur als ein notwendiges Mittel zur Darstellung von konkreten Gegenständen nutzen. Zu seinen wichtigsten Werken gehören: Der Frühling (1478), Madonna mit Kind (1480), Geburt der Venus (1485), Madonna della Melagrana (1487)

  • Vincent van Gogh´s life and work are so intertwined that it is hardly possible to observe one without thinking of the other. Van Gogh has indeed become the incarnation of the suffering, misunderstood martyr of modern art, the emblem of the artist as an outsider. An article, published in 1890, gave details about van Gogh´s illness. The author of the article saw the painter as "a terrible and demented genius, often sublime, sometimes grotesque, always at the brink of the pathological." Very little is known about Vincent´s childhood. At the age of eleven he had to leave "the human nest", as he called it himself, for various boarding schools. The first portrait shows us van Gogh as an earnest nineteen year old. At that time he had already been at work for three years in The Hague and, later, in London in the gallery Goupil & Co. In 1874 his love for Ursula Loyer ended in disaster and a year later he was transferred to Paris, against his will. After a particularly heated argument during Christmas holidays in 1881, his father, a pastor, ordered Vincent to leave. With this final break, he abandoned his family name and signed his canvases simply "Vincent". He left for Paris and never returned to Holland. In Paris he came to know Paul Gauguin, whose paintings he greatly admired. The self-portrait was the main subject of Vincent´s work from 1886c88. In February 1888 Vincent left Paris for Arles and tried to persuade Gauguin to join him. The months of waiting for Gauguin were the most productive time in van Gogh´s life. He wanted to show his friend as many pictures as possible and decorate the Yellow House. But Gauguin did not share his views on art and finally returned to Paris. On 7 January, 1889, fourteen days after his famous self-mutilation, Vincent left the hospital where he was convalescing. Although he hoped to recover from and to forget his madness, but he actually came back twice more in the same year. During his last stay in hospital, Vincent painted landscapes in which he recreated the world of his childhood. It is said that Vincent van Gogh shot himself in the side in a field but decided to return to the inn and went to bed. The landlord informed Dr Gachet and his brother Theo, who described the last moments of his life which ended on 29 July, 1890: "I wanted to die. While I was sitting next to him promising that we would try to heal him. [...], he answered, `La tristesse durera toujours (The sadness will last forever).´"

  • Sandro Botticelli (Alessandro di Mariano Filipepi) (Florence, 1445 - 1510) Botticelli était le fils d'un citoyen jouissant d'une situation confortable, et avait été «instruit dans toutes les choses que les enfants doivent habituellement savoir avant de choisir une vocation ». Mais il refusa de consacrer son attention à la lecture, l'écriture et le calcul, poursuit Vasari, de sorte que son père, désespérant de le voir un jour à l'école, le plaça en apprentissage auprès de l'orfèvre Botticello, d'où le nom qui est passé à la postérité. Mais Sandro, jeune garçon à l'air entêté, doté de grands yeux calmes et scrutateurs et d'une tignasse blonde - il s'est représenté lui-même sur le côté gauche de L'Adoration des Mages - voulait bien devenir peintre, et il fut donc placé auprès du moine carmélite Fra Filippo Lippi.
    Comme de nombreux artistes de son temps, satisfait de la joie que lui procurait la peinture, il se tourna vers l'étude de la beauté et du caractère de l'homme, plutôt que vers les thèmes religieux. Ainsi, Sandro fit des progrès rapides, aimant son professeur et, plus tard, le fils de celui-ci, Filippino Lippi, auquel il apprit à peindre. Mais le réalisme du maître le toucha à peine, car Sandro était un rêveur et un poète.
    Botticelli n'est pas un peintre de faits, mais d'idées ; ses tableaux ne sont pas tant des représentations d'objets que des agencements de motifs et de formes. Ses couleurs ne sont pas riches et proches de la vie, mais subordonnées à la forme, et elles sont souvent des nuances plus que de vraies couleurs. En réalité, il s'intéresse aux possibilités abstraites de son art, et ses personnages n'occupent pas de place bien définie dans l'espace : ils n'attirent pas notre oeil par leur volume, mais suggèrent plutôt un motif ornemental plat. De même, les lignes qui entourent les personnages sont choisies pour leur fonction première, décorative.
    On a dit que Botticelli, «bien qu'étant un piètre anatomiste, était l'un des plus grands dessinateurs de la Renaissance ». Comme exemple d'anatomie erronée, nous pouvons citer la manière improbable dont la tête de la Madone est reliée à son cou, ou encore toutes les articulations approximatives et les membres difformes que l'on trouve dans les tableaux de Botticelli. Pourtant, son talent de dessinateur fut reconnu, car il donna à la «ligne » non seulement une beauté intrinsèque, mais également un sens. Autrement dit, en langage mathématique, il réduisit le mouvement de la figure à la somme de ses facteurs élémentaires, à ses plus simples formes d'expression. Il combina ensuite ces diverses formes en une figure qui, à travers ses lignes rythmiques et harmoniques, projette sur notre imagination les sentiments poétiques qui animaient l'artiste lui-même. Ce pouvoir de faire compter chaque ligne, à la fois par son sens et par sa beauté, distingue les grands maîtres du dessin de la grande majorité des artistes, utilisant la ligne avant tout comme un outil nécessaire à la représentation des objets concrets.

  • Whistler (Lowell, 1834 - Londres 1903) Whistler surgit à un moment crucial de l'histoire de l'art et il joue un rôle de précurseur. Il a, comme les Impressionnistes, la volonté d'imposer ses idées. Son oeuvre se déroule en quatre périodes. Dans une première période de recherche, l'artiste est influencé par le réalisme de Courbet et par le japonisme. Puis Whistler trouve son originalité avec les Nocturnes et la série des Cremorne Gardens en s'opposant à l'académisme qui veut qu'une oeuvre d'art raconte une histoire. Lorsqu'il peint le portrait de sa mère, Whistler l'intitule Arrangement en gris et noir (p.31), ce qui est significatif de ses théories esthétiques. S'il dépeint les jardins de plaisir de Cremorne, ce n'est pas pour y figurer, comme Renoir, des personnages identifiables, mais pour saisir une atmosphère. Il aime les brumes des bords de la Tamise, les lumières blafardes, les cheminées d'usine. C'est la période au cours de laquelle il fera figure de précurseur et d'aventurier de l'art ; au bord de l'abstraction, il choque ses contemporains. La troisième période est surtout dominée par ses portraits en pied : c'est elle qui lui apportera la gloire. Mais il saura insuffler à un genre pourtant classique sa profonde originalité. Il restitue les personnes dans leur environnement : cela donne une étrange présence aux modèles. Il crée des portraits qualifiés de médiums par ses contemporains et dont Oscar Wilde s'inspirera pour écrire son Portrait de Dorian Gray. Enfin, vers la fin de sa vie, l'artiste réalise des paysages et des portraits dans la grande tradition, très influencé par Velazquez. Whistler fera preuve d'une impressionnante rigueur en faisant sans cesse coïncider son oeuvre avec ses théories. Il n'hésitera pas à croiser le fer avec les théoriciens de l'art les plus célèbres.
    Sa personnalité, ses foucades, son élégance, en font un sujet idéal de curiosité et d'admiration. Ami proche de Mallarmé, admiré par Marcel Proust, dandy provocateur, mondain ombrageux, artiste exigeant, il fut un novateur audacieux.

  • Anthonis van Dyck (Anvers, 1599 - Londres, 1641) Van Dyck connut très tôt le train de vie somptueux de Rubens. Lorsqu'il visita l'Italie, muni de lettres d'introduction de son maître, il vécut dans les palais de ses mécènes, adoptant lui aussi une telle ostentation dans l'élégance, qu'on parlait de lui comme du «peintre cavalier ». Après son retour à Anvers, il calqua son mode de vie sur celui de ses commanditaires, issus des classes riches et nobles, de sorte qu'en 1632, lorsqu'il fut finalement nommé peintre de cour du roi Charles Ier d'Angleterre, il conserva un train de vie presque princier, et sa maison de Blackfriars devint le lieu à la mode. Les deux dernières années de sa vie, van Dyck les passa à voyager sur le continent avec sa jeune épouse, la fille de Lord Gowry. Toutefois, sa santé avait souffert de ses excès, et il rentra à Londres pour y mourir. Il fut enterré dans la cathédrale Saint-Paul.
    Il peignit dans sa jeunesse plusieurs retables, empreints d'un «touchant sentiment religieux et d'enthousiasme », mais sa réputation repose essentiellement sur ses portraits. Avec eux, il inventa un style élégant et raffiné qui devint un exemple pour les artistes des XVIIe et XVIIIe siècles, reflétant en effet la vie de cour fastueuse de l'époque.
    Van Dyck essaya de réunir les influences italiennes (Titien, Véronèse et Bellini) et flamandes ; il y parvint dans certaines peintures d'une grâce touchante, notamment dans ses madones et ses Sainte Famille, ses crucifixions et dépositions de Croix, et également dans quelques compositions mythologiques. Mais c'est comme portraitiste qu'il connut sa plus grande gloire, réputé comme le plus élégant et le plus aristocratique de tous les temps. Dans ce domaine, il distança son maître et n'eut aucun rival, à l'exception des peintres de portrait du XVIIIe siècle anglais, dont il fut l'inspirateur. Le magnifique Portrait de Charles 1er, au Louvre, est une oeuvre unique en son genre. Son élégance souveraine, teintée d'une noble et subtile poésie, fait de ce portrait un excellent témoignage psychologique et historique. Il est aussi considéré comme l'un des plus grands coloristes de l'histoire de l'art.

  • Amedeo Modigliani (Livourne, 1884 - Paris, 1920) Amedeo Modigliani naquit en Italie en 1884 et mourut à Paris à l´âge de trente-cinq ans. Très tôt il s´intéressa à l´étude du nu et à la notion classique de la beauté idéale.
    En 1900-1901 il visita Naples, Capri, Amalfi et Rome, puis Florence et Venise, et étudia tout d´abord des chefs-d´oeuvre de la Renaissance. Il fut impressionné par les artistes du Trecento (XIVe siècle), parmi lesquels Simone Martini (vers 1284-1344), dont les silhouettes longues et serpentines, représentées avec une grande délicatesse de composition et de couleur et imprégnées d´une tendre tristesse, annonçaient la sinuosité et la luminosité manifestes dans l´oeuvre de Sandro Botticelli (vers 1445-1510). Ces deux artistes influencèrent clairement Modigliani, qui utilisa la pose de la Vénus de Botticelli dans La Naissance de Vénus pour son Nu debout (Vénus) (1917) et sa Femme rousse en chemise (1918), ainsi qu´une inversion de cette pose dans son Nu assis au collier (1917). A la dette de Modigliani à l´art du passé (silhouettes des Cyclades de la Grèce antique principalement) fut ajoutée l´influence de l´art d´autres cultures (africaines par exemple) et du cubisme. Les cercles et courbes équilibrés, bien que voluptueux, y sont soigneusement tracés et non naturalistes. On les retrouve dans l´ondulation des lignes et la géométrie des nus de Modigliani, tels le Nu Allongé. Les dessins des Caryatides lui permirent d´explorer le potentiel ornemental de poses qu´il eut été incapable de traduire en sculpture. Pour ses séries de nus, Modigliani emprunta les compositions de nombreux nus célèbres du grand art, dont ceux de Giorgione (vers 1477-1510), Titien (vers 1488-1576), Ingres (1780-1867), et Velázquez (1599-1660), en faisant abstraction toutefois de leur romantisme et de la lourdeur du décor.
    Modigliani appréciait également l´oeuvre de Goya (1746-1828) et d´Edouard Manet (1832-1883), qui avaient fait scandale en peignant des femmes de la vie réelle nues, rompant ainsi les conventions artistiques voulant que les nus soient placés dans des cadres mythologiques, allégoriques ou historiques.

  • Dalí, Salvador (Figueras, 1904 - Torre-Galatea, 1989) Peintre, artiste, créateur d´objets, écrivain et cinéaste, il est connu du public comme un des représentants majeur du surréalisme. Buñuel, Lorca, Picasso, Breton... : ces rencontres constituent autant d´étapes dans la carrière de Dalí. Réalisé avec Buñuel, le film Un chien andalou marque son entrée officielle dans le groupe des surréalistes parisiens où il rencontre Gala, la femme d´Éluard, qui deviendra sa compagne et son inspiratrice. Entre cet artiste éclectique et provocateur et les surréalistes parisiens, les relations se tendront progressivement à partir de 1934 jusqu´à la rupture avec Breton, cinq ans plus tard. Pourtant, l´art de Dalí relève bien de l´esthétique surréaliste dont il a conservé le goût pour le dépaysement, l´humour et l´imagination.

  • El arquitecto y diseñador español Antoni Gaudí (1852-1926) es una importante e influyente figura en la historia del arte contemporáneo de España. El uso del color, la utilización de diferentes materiales y la introducción de movimiento en sus construcciones fueron toda una innovación en el terreno de la arquitectura. En su diario, Gaudí expresó sus propios sentimientos sobre el arte: "los colores usados en arquitectura tienen que ser intensos, lógicos y fértiles". El autor, Jeremy Roe, utiliza una amplia gama de detalles fotográficos y arquitectónicos que le permiten revelar el contexto del arte de Barcelona mientras nos introduce en el mundo de Gaudí, maestro de algunas de las más famosas construcciones, objetos de diseño y grandes obras de la arquitectura española. Este libro ayuda a comprender a Gaudí y su legado.

  • Paul Gauguin was first a sailor, then a successful stockbroker in Paris. In 1874 he began to paint at weekends as a Sunday painter. Nine years later, after a stock-market crash, he felt confident of his ability to earn a living for his family by painting

  • Van Dyck was accustomed early to Rubens´ sumptuous lifestyle; and, when he visited Italy with letters of introduction from his master, lived in the palaces of his patrons, himself adopting such an elegant ostentation that he was spoken of as `the Cavalier Painter´. After his return to Antwerp his patrons belonged to the rich and noble class, and his own style of living was modelled on theirs; so that, when in 1632 he received the appointment of court painter to Charles I of England, he maintained an almost princely establishment, and his house at Blackfriars was a resort of fashion. The last two years of his life were spent travelling on the Continent with his young wife, the daughter of Lord Gowry. His health, however, had been broken by the excesses of work, and he returned to London to die. He was buried at St. Paul´s Cathedral.
    Van Dyck tried to amalgamate the influences of Italy (Titian, Veronese, Bellini) and Flanders and he succeeded in some paintings, which have a touching grace, notably in his Madonnas and Holy Families, his Crucifixions and Depositions from the Cross, and also in some of his mythological compositions. In his younger days he painted many altarpieces full of sensitive religious feeling and enthusiasm. However, his main glory was as a portraitist, the most elegant and aristocratic ever known. The great Portrait of Charles I in the Louvre is a work unique for its sovereign elegance. In his portraits, he invented a style of elegance and refinement which became a model for the artists of the seventeenth and eighteenth centuries, corresponding as it did to the genteel luxury of the court life of the period. He is also considered one of the greatest colourists in the history of art.

  • El arte ecléctico con el que soñaba la familia Carracci quedó finalmente plasmado en la obra de Rubens, con toda la facilidad del genio. Sin embargo, el problema era mucho más complicado para un hombre del norte, que deseaba añadir una fusión de los espíritus flamenco y latino, algo cuya dificultad se había reflejado en los intentos más bien pedantes del romanismo. Lo logró sin perder nada de su desbordante personalidad, su inquieta imaginación y los descubrimientos llenos de encanto del pintor con el mejor manejo del color que haya existido. Rubens, el gran maestro de la exuberancia de la pintura barroca, tomó del Renacimiento italiano lo que le fue útil, y sobre ello construyó un estilo propio. Se le distingue por un maravilloso dominio de la forma humana y una riqueza sorprendente en sus colores espléndidamente iluminados. Fue un hombre de gran aplomo intelectual y estaba acostumbrado a la vida mundana, dado que viajaba de una corte a otra con gran pompa, como un enviado de confianza. Rubens fue uno de esos raros mortales que realmente son una honra para la humanidad. Era atractivo, bueno y generoso, y amaba la virtud. El trabajo era su vida, con cada cosa en su lugar. El creador de tantos magníficos festines paganos iba cada mañana a misa antes de dirigirse a su estudio. Fue la personificación más ilustre de la felicidad perfectamente equilibrada con el genio, y combinaba en su persona la pasión y la ciencia, el fervor y la reflexión. Rubens sabía expresar el drama al igual que la alegría, ya que nada humano le era ajeno y podía recrear a voluntad todo el patetismo y la expresión del color cuando lo necesitaba para sus obras maestras de temas religiosos. Podría decirse que fue tan prolífico en la representación de la alegría y la exuberancia de la vida como Miguel Ángel en la representación de emociones apasionadas.

  • Marc Chagall was born into a strict Jewish family for whom the ban on representations of the human figure had the weight of dogma. A failure in the entrance examination for the Stieglitz School did not stop Chagall from later joining that famous school founded by the Imperial Society for the Encouragement of the Arts and directed by Nicholas Roerich. Chagall moved to Paris in 1910. The city was his "second Vitebsk". At first, isolated in the little room on the Impasse du Maine at La Ruche, Chagall soon found numerous compatriots also attracted by the prestige of Paris: Lipchitz, Zadkine, Archipenko and Soutine, all of whom were to maintain the "smell" of his native land. From his very arrival Chagall wanted to "discover everything". And to his dazzled eyes painting did indeed reveal itself. Even the most attentive and partial observer is at times unable to distinguish the "Parisian", Chagall from the "Vitebskian". The artist was not full of contradictions, nor was he a split personality, but he always remained different; he looked around and within himself and at the surrounding world, and he used his present thoughts and recollections. He had an utterly poetical mode of thought that enabled him to pursue such a complex course. Chagall was endowed with a sort of stylistic immunity: he enriched himself without destroying anything of his own inner structure. Admiring the works of others he studied them ingenuously, ridding himself of his youthful awkwardness, yet never losing his authenticity for a moment.
    At times Chagall seemed to look at the world through magic crystal - overloaded with artistic experimentation - of the Ecole de Paris. In such cases he would embark on a subtle and serious play with the various discoveries of the turn of the century and turned his prophetic gaze like that of a biblical youth, to look at himself ironically and thoughtfully in the mirror. Naturally, it totally and uneclectically reflected the painterly discoveries of Cézanne, the delicate inspiration of Modigliani, and the complex surface rhythms recalling the experiments of the early Cubists (See-Portrait at the Easel, 1914). Despite the analyses which nowadays illuminate the painter´s Judaeo-Russian sources, inherited or borrowed but always sublime, and his formal relationships, there is always some share of mystery in Chagall´s art. The mystery perhaps lies in the very nature of his art, in which he uses his experiences and memories. Painting truly is life, and perhaps life is painting.

  • El Renacimiento se inició a finales del siglo catorce en Italia y ya estaba extendido por toda Europa en la segunda mitad del siglo dieciséis. El redescubrimiento del esplendor de la antigua Grecia y Roma supuso el comienzo del renacimiento de las artes como consecuencia de la descomposición de la certeza dogmática de la Edad Media. Surgió una generación de artistas que comenzaron a innovar dentro del ámbito de la pintura, así como de la escultura y arquitectura. Representando lo ideal y lo actual, lo sacro y lo profano, este período supuso un marco de referencia que ejercería su influencia sobre el arte europeo a lo largo de los siguientes cuatro siglos.
    Leonardo da Vinci, Miguel Ángel, Botticelli, Fra Angélico, Giorgione, Mantegna, Rafael, Durero y Bruegel se encuentran entre los artistas que hicieron contribuciones considerables al arte del Renacimiento.

  • The Renaissance began at the end of the 14th century in Italy and had extended across the whole of Europe by the second half of the 16th century. The rediscovery of the splendour of ancient Greece and Rome marked the beginning of the rebirth of the arts following the break-down of the dogmatic certitude of the Middle Ages. A number of artists began to innovate in the domains of painting, sculpture, and architecture. Depicting the ideal and the actual, the sacred and the profane, the period provided a frame of reference which influenced European art over the next four centuries.
    Leonardo da Vinci, Michelangelo, Botticelli, Fra Angelico, Giorgione, Mantegna, Raphael, Dürer and Bruegel are among the artists who made considerable contributions to the art of the Renaissance.

  • Die Renaissance begann gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Italien und breitete sich bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts über ganz Europa aus. Die Wiederentdeckung der Pracht des griechischen und römischen Altertums markierte den Beginn der Wiedergeburt der Künste nach dem Zusammenbruch der dogmatischen Gewissheiten des Mittelalters. Eine ganze Reihe von Künstlern entwickelte in Malerei, Bildhauerei und Architektur Innovationen. Mit der Darstellung von Idealen und der Wirklichkeit, des Heiligen und des Profanen, etablierte die Bewegung einen Rahmen, der die europäische Kunst und Kultur der folgenden vier Jahrhunderte prägte.
    Leonardo da Vinci, Michelangelo, Botticelli, Fra Angelico, Giorgione, Mantegna, Raffael, Dürer und Bruegel sind Künstler, die einen wesentlichen Beitrag zur Kunst der Renaissance leisteten.

  • Seit Grabdenkmäler auf den Gräbern errichtet wurden, hat die Vorstellung vom Tod und vom Leben nach dem Tod einen wichtigen Stellenwert in der Kunstwelt erlangt.

    Der Tod, eine unbegrenzte Inspirationsquelle, in der Künstler nach dem Ausdruck des Unendlichen suchen können, ist das Motiv zahlreicher mysteriöser und unterschiedlicher Darstellungen. Das antike ägyptische Totenbuch, die für immer schlafenden Grabfiguren auf mittelalterlichen Gräbern sowie die Strömungen der Romantik und des Symbolismus des 19. Jahrhunderts sind der Beweis für das unaufhörliche, die Produktion von Kunstwerken zum Thema Tod und Jenseits antreibende Interesse.
    In diesem Buch untersucht Victoria Charles, wie die Kunst im Laufe der Jahrhunderte der Spiegel dieser Fragestellungen zum Jenseits geworden ist.

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