• Die Interpretation des § 241a BGB bereitet aufgrund des Ausschlusses sämtlicher Ansprüche gegen den Verbraucher Probleme. Insbesondere die Vereinbarung der Rechtsfolge mit traditionellen bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen gestaltet sich schwierig. Der Verfasser legt bei der Interpretation der Norm den Fokus auf die Analyse der dem Bürgerlichen Recht fremden Ziele, die mit der Norm verfolgt werden. Diese sind lauterkeitsrechtliche und gemeinschaftsrechtliche Ziele sowie das Ziel des Gesetzgebers, durch die Norm das Verhalten des Unternehmers zu steuern. Zunächst wird untersucht, worin der Inhalt dieser Ziele besteht. Danach werden die Auswirkungen dieser Ziele auf die Interpretation des § 241a BGB dargestellt. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Ziele eine sachgerechte und praktisch handhabbare Auslegung der Norm gestatten und auch nahelegen.

  • Daniel Walter zeigt die Potentiale digitaler Medien auf und untersucht, wie Grundschulkinder Tablet-Applikationen und deren physische Entsprechungen nutzen. Die in klinischen Interviews ermittelten Nutzungsweisen schätzt er hinsichtlich der Überwindung zählender Lsungsstrategien ein. Der Autor zeigt, dass Potentiale digitaler Medien nicht immer intuitiv und adäquat von Lernenden genutzt werden, sondern erst durch passende Aufgabenstellungen und Impulse ausgeschpft werden knnen. Darüber hinaus identifiziert er sowohl bei physischen als auch bei virtuellen Materialien lernfrderliche, aber auch negativ einzuschätzende Nutzungsweisen.

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