• This book advocates the importance and value of errors for the progress of scientific research! Hans Kricheldorf explains that most of the great scientific achievements are based on an iterative process (an `innate self-healing mechanism'): errors are committed, being checked over and over again, through which finally new findings and knowledge can arise. New ideas are often first confronted with refusal. This is so not only in real life, but also in scientific and medical research. The author outlines in this book how great ideas had to ripen over time before winning recognition and being accepted. The book showcases in an entertaining way, but without schadenfreude, that even some of the most famous discoverers may appear in completely different light, when regarding errors they have committed in their work.
    This book is divided into two parts. The first part creates a fundament for the discussion and understanding by introducing important concepts, terms and definitions, such as (natural) sciences and scientific research, laws of nature, paradigm shift, and progress (in science). It compares natural sciences with other scientific disciplines, such as historical research or sociology, and examines the question if scientific research can generate knowledge of permanent validity. The second part contains a collection of famous fallacies and errors from medicine, biology, chemistry, physics and geology, and how they were corrected. Readers will be astonished and intrigued what meanders had to be explored in some cases before scientists realized facts, which are today's standard and state-of-the-art of science and technology.
    This is an entertaining and amusing, but also highly informative book not only for scientists and specialists, but for everybody interested in science, research, their progress, and their history!

  • Was verandert die Welt?
    Wer hat denn nun die Welt am starksten verandert: die Politiker, die Ideen in die Tat umsetzten, oder die Philosophen, von denen sie
    stammten? Oder vielleicht sogar jemand ganz anderes? Etwa der Erfinder des Papiers, ohne das weder Buchdruck noch Reformation
    denkbar waren? Oder auch diejenigen, die Eisen und Bronze hervorbrachten und damit ganze Epochen begrundeten. Dieses Buch belegt
    eindrucksvoll: Unsere Geschichte ist immer auch die der Materialien, die wir verwenden.
    Geschichte neu geordnet
    Systematisch geht der Autor der Frage nach, wie die Entwicklung von Kulturen und die Moglichkeiten der Materialherstellung zusammenhangen. Er durchstreift die Jahrtausende und setzt dabei bestimmte Zeiten und Materialgruppen zueinander in Beziehung. Dabei beleuchtet er nicht zuletzt spannende Details von Herstellung und Verarbeitung.
    Alternative Realitaten
    Und auch Gedankenspielen gibt das Buch Raum, denn die Frage >Was ware wenn?< beendet jedes seiner Kapitel. Unterhaltsam und lehrreich sind diese Spekulationen uber einen moglichen Gang der Dinge fur den Fall, dass es bestimmte Materialinnovationen nicht gegeben hatte. In diesen Passagen wird besonders deutlich, wie gro? die Bedeutung des >materiellen< Aspekts von Geschichte ist - ohne den im Ubrigen auch solche Errungenschaften wie Kunst und moderne Medizin undenkbar waren.

  • Wer neue Ideen hat, stßt oftmals erst auf Ablehnung. Das ist in den Naturwissenschaften und in der Medizin nicht anders als im alltäglichen Leben.? Wie der Autor eindrucksvoll darstellt, haben viele wissenschaftliche Erkenntnisse und heute allgemein anerkannte Theorien mitunter Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte bentigt, ehe sie von den Koryphäen der damaligen Zeit endlich akzeptiert wurden. Manche Entdecker wurden gar erst posthum gefeiert, und so manch großer Name erscheint in wenig strahlendem Licht, wenn man seine Irrtümer genauer unter die Lupe nimmt. Und das versteht der Autor vorzüglich, ohne dabei Schadenfreude aufkommen zu lassen. Ein kurzweiliges Lesevergnügen nicht nur für wissenschaftlich oder historisch Interessierte!

  • In diesem Buch werden experimentelle Ergebnisse zum Konzept der molekularen Evolution geschildert und kritisch bewertet. Dies geschieht erstmals aus der Sicht eines Polymerchemikers.

empty